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Hypnose

Das Wort Hypnose wird aus dem Alt-Griechischen abgeleitet und bedeutet soviel wie "Schlaf". Es beschreibt ein Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance, die durch einen tief entspannten Wachzustand mit einer auf wenige Inhalte ausgerichtete Wachsamkeit gekennzeichnet ist.
Hypnose findet in der Hypnotherapie u.a. zur Behandlung von Depressionen, Suchtkrankheiten, zur Steigerung des Selbstwertgefühls, zum Stressabbau oder bei bei Schlafstörungen Anwendung. Auch bei der Behandlung von chronischen Schmerzen in Verbindung mit einem verhaltenstherapeutischen Kurzprogramm wird Hypnose zur Reduzierung der Schmerzstärke eingesetzt.
Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich gut belegt. Bereits wenige Sitzungen können eine deutliche Veränderung bewirken. Der Einsatz der Hypnose in der Medizin und in der Psychotherapie ist gesetzlich geregelt. Sie gehört zu den von den Krankenkassen anerkannten Leistungen und wird als Ergänzung zu vielen herkömmlichen Methoden eingesetzt.

Wie funktioniert Hypnose?

Der wichtigste Teil einer Hypnotherapie ist das Vorgespräch. Im Vorgespräch werden die Probleme und Wünsche des Klienten besprochen.
Darauf folgt die Einleitung der Hypnose mit einer indivduellen Technik die zur Ermüdung und Entspannung führt.
Der Hypnotisierte konzentriert sich nur noch auf die Stimme des Hypnotiseurs und nimmt andere Geräusche nicht mehr oder nur noch vermindert wahr.
Ist eine ausreichende tiefe Trance erreicht, werden die Suggestionen gegeben, die therapeutisch angezeigt oder für die jeweilige Übung nötig sind.
Anschliessend leitet der Hypnotiseur den Patienten wieder aus der Hypnose heraus.
Dauer der Behandlung beträgt von einenhalb bis zwei Stunden. Die Kosten der Behandlung richten sich nach der Dauer der Hypnotherapie.

​Die Hypnosetherapie ersetzt nicht(!) die Tätigkeit eines Arztes oder Heilpraktikers.